Über Emmer

Über Emmer

Über Emmer

Emmer,

durch einen glücklichen Zufall lernten wir Dich kennen.

Du stellst keine besonderen Ansprüche an die Erde, in der Du keimst und gedeihst,

bist so jung, so neu… und gleichzeitig so uralt und weise.

Man braucht Dich nicht zu schminken.

Du riechst und schmeckst so gut auch ohne Zusatzstoffe.

Du hast eine dicke Schale, auch Spelz genannt, aber wenn man es schafft sie zu schälen,

kann man Dich in Deiner Schönheit bewundern:

fein, zierlich, wild und ursprünglich,

mit einem tollen Charakter!“

 

Sie fragen sich bestimmt, was Emmer genau ist. Das ist eine berechtigte Frage, denn in der Tat findet man zu dem tollen Urgetreide nur sehr wenige Informationen.

Emmer ist alt, sehr, sehr alt. Funde von Emmer belegen, dass diese Weizenart bereits seit mehr als 10.000 Jahren angebaut wird. Zunächst wohl nur in Asien, von wo aus Emmer über Afrika nach Europa kam. In unseren Landen verdrängte es den bis dahin sehr gerne genutzten Einkorn. Zum einen lag dies an den höheren Erträgen, zum anderen an den vielseitigen Verwendungsmöglichkeiten von Emmer. Einige dieser Möglichkeiten finden sie in unserer Rezepteseite hier (Link folgt). Wussten sie, dass Emmer in Äthopien seitdem angebaut wird? Es nimmt dort ca. 9% der jährlichen Ernte ein und wächst im Marktanteil stetig.

Aber warum ist Emmer so beliebt?

Insbesondere, weil Emmer besonders reich an Rohproteinen, Vitaminen und Spurenelementen ist. Die Spelze, eine Art natürlicher Schutzmantel, der die Frucht vor Witterungseinflüssen und Ungeziefer schützt, umhüllt das Korn so gut, dass keine anderen Schutzmechanismen benötigt werden.